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	<title>Comments for Wojnas Workinglife</title>
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	<description>Rap-Workshops, Musik, Poltik und Jugendkultur</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 13:05:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Comment on Loveparade Duisburg: Fahrlässige Tötung by Felix Klinkenberg</title>
		<link>http://wojna.de/2010/07/loveparade-duisburg-fahrlassige-totung/comment-page-1/#comment-15464</link>
		<dc:creator>Felix Klinkenberg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 13:05:20 +0000</pubDate>
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		<description>Im Vorfeld war ich zwar entsetzt, wegen des Abbruch- Geländes; Alter Güterbahnhof. Da man jedoch Tage vor der Veranstaltung überall Schilder sah, dass die Autobahn A 59 gesperrt sei, nahm ich an, dass man die 1,5 Millionen Raver, über die Autobahn- Zufahrten zum Gelände bringen wolle, und das Abbruchgelände durch die Fläche der Autobahn vergrößern würde. Als ich dann im Netz gesehen hab, wie es tatsächlich „ organisiert“  wurde. War mein erster Gedanke, Geltungssucht der Politiker, Geldgier beim Veranstalter und nicht Vorhandensein von Rückgrat bei Verwaltung, Feuerwehr und Polizei .Also alles das, was uns in diese Besch…. Lage, in der wir uns befinden, geführt hat. Ich habe mal ein paar Links angefügt, die den ganzen Ablauf, gut verdeutlichen.

Mit diesen, unseren „ Eliten“ aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, stürzen wir immer schneller in den Abgrund. Wir benötigen dringend einen Reset dieser Welt. Wobei solche Katastrophen, wie jetzt in Duisburg, im Golf von Mexiko oder im nahen Osten, nur ein leiser Aufgalopp sind.

Ein aufrechter Gang, hilft in diesen Zeiten. Felix Klinkenberg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld war ich zwar entsetzt, wegen des Abbruch- Geländes; Alter Güterbahnhof. Da man jedoch Tage vor der Veranstaltung überall Schilder sah, dass die Autobahn A 59 gesperrt sei, nahm ich an, dass man die 1,5 Millionen Raver, über die Autobahn- Zufahrten zum Gelände bringen wolle, und das Abbruchgelände durch die Fläche der Autobahn vergrößern würde. Als ich dann im Netz gesehen hab, wie es tatsächlich „ organisiert“  wurde. War mein erster Gedanke, Geltungssucht der Politiker, Geldgier beim Veranstalter und nicht Vorhandensein von Rückgrat bei Verwaltung, Feuerwehr und Polizei .Also alles das, was uns in diese Besch…. Lage, in der wir uns befinden, geführt hat. Ich habe mal ein paar Links angefügt, die den ganzen Ablauf, gut verdeutlichen.</p>
<p>Mit diesen, unseren „ Eliten“ aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, stürzen wir immer schneller in den Abgrund. Wir benötigen dringend einen Reset dieser Welt. Wobei solche Katastrophen, wie jetzt in Duisburg, im Golf von Mexiko oder im nahen Osten, nur ein leiser Aufgalopp sind.</p>
<p>Ein aufrechter Gang, hilft in diesen Zeiten. Felix Klinkenberg</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Loveparade Duisburg: Fahrlässige Tötung by Timon</title>
		<link>http://wojna.de/2010/07/loveparade-duisburg-fahrlassige-totung/comment-page-1/#comment-15436</link>
		<dc:creator>Timon</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 03:48:04 +0000</pubDate>
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		<description>und noch was es ist eine frecheit die verantwotlichen sgane nur ja dann mussten sie nicht über die zeine sprinngen oder so ja mustte mann wenn mann nicht zerkwetscht werden will zum glück konnten ich und meine mom nohc raus mein bruder musste ins krankenhaus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und noch was es ist eine frecheit die verantwotlichen sgane nur ja dann mussten sie nicht über die zeine sprinngen oder so ja mustte mann wenn mann nicht zerkwetscht werden will zum glück konnten ich und meine mom nohc raus mein bruder musste ins krankenhaus</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Loveparade Duisburg: Fahrlässige Tötung by Timon</title>
		<link>http://wojna.de/2010/07/loveparade-duisburg-fahrlassige-totung/comment-page-1/#comment-15435</link>
		<dc:creator>Timon</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 03:44:13 +0000</pubDate>
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		<description>ich war selbst auf der lover parade mit meiner mom mir wurde der gewetscht als ich hingefallen war meine mutte hate vol angst sie hatte auch verletzungen ich ahbe sogar tote gesehen obwohl ich nur 14 jahre alt bin ich habe selbst keine luft mehr bekommen bis einer mir geholfen hat und ich habe maxmial im tunnel 3 polizisten gesehen mein bruder war auch da ihn wurde sogar die nase gebrochen und ich habe um hifel gerufen un 20 meter weg stand so nen polizei hat mich angesehen udn hat andere geholfen das is unter aller sau</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich war selbst auf der lover parade mit meiner mom mir wurde der gewetscht als ich hingefallen war meine mutte hate vol angst sie hatte auch verletzungen ich ahbe sogar tote gesehen obwohl ich nur 14 jahre alt bin ich habe selbst keine luft mehr bekommen bis einer mir geholfen hat und ich habe maxmial im tunnel 3 polizisten gesehen mein bruder war auch da ihn wurde sogar die nase gebrochen und ich habe um hifel gerufen un 20 meter weg stand so nen polizei hat mich angesehen udn hat andere geholfen das is unter aller sau</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Loveparade Duisburg: Fahrlässige Tötung by Daniel</title>
		<link>http://wojna.de/2010/07/loveparade-duisburg-fahrlassige-totung/comment-page-1/#comment-15412</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 01:22:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Marcel, 

Wir haben bis vor ein paar Minuten noch zusammen an der Karl-Lehr-Straße gestanden und zusammen geredet. (Ich bin der letzte der gegangen ist - mit dem Stativ)  

Jetzt habe ich mir mal deine Sichtweise komplett durchgelesen und muss sagen: Das gilt höchstens für die Seite Koloniestr. 

Auf der Düsseldorfer Str. war es zu den Zeiten 13:30 und 17:00 absolut ungefährlich. Es war zwar viel Ansturm, aber der wurde von der Polizei ordentlich geregelt. Die Vereinzelungssperren waren an der Kreuzung Düsseldorfer Str./Karl-Lehr-Str. vorhanden.

Der Ansturm aus Richtung Bahnhof wurde mit 2 Wellenbrechern gehalten. Die erste Welle stand zwischen Präsidium und Kreuzung Düsseldorfer Str./Karl-Lehr-Str und die zweite Welle direkt an der Karl-Lehr-Str. in Richtung Tunnel.

Die Bilder die bei der Veranstaltung entstanden sind, kann ich dir zukommen lassen. 

Gruß Daniel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marcel, </p>
<p>Wir haben bis vor ein paar Minuten noch zusammen an der Karl-Lehr-Straße gestanden und zusammen geredet. (Ich bin der letzte der gegangen ist &#8211; mit dem Stativ)  </p>
<p>Jetzt habe ich mir mal deine Sichtweise komplett durchgelesen und muss sagen: Das gilt höchstens für die Seite Koloniestr. </p>
<p>Auf der Düsseldorfer Str. war es zu den Zeiten 13:30 und 17:00 absolut ungefährlich. Es war zwar viel Ansturm, aber der wurde von der Polizei ordentlich geregelt. Die Vereinzelungssperren waren an der Kreuzung Düsseldorfer Str./Karl-Lehr-Str. vorhanden.</p>
<p>Der Ansturm aus Richtung Bahnhof wurde mit 2 Wellenbrechern gehalten. Die erste Welle stand zwischen Präsidium und Kreuzung Düsseldorfer Str./Karl-Lehr-Str und die zweite Welle direkt an der Karl-Lehr-Str. in Richtung Tunnel.</p>
<p>Die Bilder die bei der Veranstaltung entstanden sind, kann ich dir zukommen lassen. </p>
<p>Gruß Daniel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die Geheimarmeen der Nato by Gnu</title>
		<link>http://wojna.de/2010/07/die-geheimarmeen-der-nato/comment-page-1/#comment-15286</link>
		<dc:creator>Gnu</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 18:22:11 +0000</pubDate>
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		<description>was ist denn bitte ein &quot;Friedensforscher&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was ist denn bitte ein &#8220;Friedensforscher&#8221;?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Man muss mit (Anti-)Faschisten reden by h.</title>
		<link>http://wojna.de/2010/03/man-muss-mit-anti-faschisten-reden/comment-page-1/#comment-15273</link>
		<dc:creator>h.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 13:23:35 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;eine Religion ist doch niemals eine Diktatur! jeder Gläubige kann für sich entscheiden inwieweit er den “Vorschriften” nachkommt! Er muss es mit sich und seinem Gewissen, oder auch seinem Herzen, vereinbaren!&quot;

Jede dieser Aussagen ist offenkundlich falsch.
Was macht eine Religiöse Person zu einer solchen? Das sie an etwas glaubt und zwar an etwas, das über den einzelnen Menschen steht (dass kann dann auch die &quot;historische Aufgabe des Proletariats&quot; sein, der sich die einzelnen Proleten unterzuordnen haben). Jemand der an den Yeti oder an Nessi glaubt, wird nicht als religös bezeichnet, eben weil diese Wesen nicht über dem Menschen stehen.
Halten wir also fest: eine Religiöse Peron glaube an eine über den Menschen stehende Instanz.
Wenn es aber so ist, dass die angebetete Instanz über den Menschen steht, sind ihre Anweisungen von einer Verbindlichkeit, an denen die einzelnen Menschen nicht rütteln können. Deswegen streiten sich Religöse auch nicht über den Sinn eines göttlichen Gebots, sondern über dessen Auslegung: also darüber, wie verbindlich das Gebot sei, und wie genau es zu verstehen ist (noch die historische Debatte, ob Gott das sagt, was er sagt, weil es vernünftig ist, oder aber das Vernünftige vernünftig ist, weil Gott es sagt, kann der Zustand das göttliche und das vernünftige unterschiedliche Dinge sind, nicht denken).
Wenn man sich über Verbindlichkeit und Inhalt einig ist, dann ist man sich auch darüber einig, dass es auf eine bestimmte Weise ausgeführt werden muss. Unabhängig davon, ob es den Leuten individuell gefällt, denn das Gefallen der einzelnen Menschen steht in der Verbindlichkeit unter dem Willen einer höheren Instanz (Darin ist die Aufklärung auch die Erbin der Religiösität, denn sie trennt Gott und die Vernunft und setzt jene an die Stelle des Alten.).
Die gesamte Beschäftigung mit religiösen Texten war deswegen bis Baruch de Spinoza davon geprägt, dass sie reine Auslegung war. Erst der Pantheist Spinoza, der annahm das Gott als alles umfassendde Substanz weder Willen noch Intelligenz habe und Gott eben nicht mehr als über dem Menschen stehendes Wesen annahm (und in dieser Hinsicht zwar noch einen Gottesbegriff hat, aber kein Religöser mehr ist), hat die Bibelkritik begründet, die Vorstellung, das die Frage nicht nur sei, was heilige Texte (damals halt die Bibel) sagen, sondern zusätzlich geprüft werden müsse, ob diese Aussagen auch vernünftig sind. Der Mensch wird hier zum Richter über die Vernünftigkeit und setzt sich an die Stelle, an der sich bis dahin Gott befand. Die Religösen können diesen Schritt eben nicht mitgehen, für sie muss Gott der Richter über diese Fragen bleiben (Gott und die Vernunft lassen sich bei ihnen nicht trennen), insofern entscheiden zwar heute die Menschen, dank der Religionsfreiheit, darüber, ob sie religiösen Geboten folgen, wer diesen jedoch folgt, kann nicht darüber entscheiden, &quot;inwieweit&quot; er ihnen nachkommt.
Deswegen können nicht-religiöse zwar die Religion von Religösen tolerieren (weil sie für sie nur eine private Vorstellung dieser Menschen ist), Religöse können, in Konsequenz ,aber Andersgläubige oder Nicht-Religöse jedoch nicht tolerieren. Sie tolerieren sie zwar faktisch, aber nur weil sie müssen. Aus ihrer Religion herraus nähmlich, können sie andere Religionen oder aber Nicht-Religösität, nicht als private Angelegenheit fassen, sondern müssen sie als Irrtum der Anderen annehmen. Wenn es einen Gott oder ähnliches gibt, und daran glauben Reliösen nunmal, dann müssen jene die an einen anderen Gott oder an gar keinen glauben, sich irren. Da die von den Religiösen angebete ausserhalb ihrer Köpfe existiert und über den Menschen steht, müssen diese die Position vertreten, das die anderen Personen sich a) irren (so) und b) die Gebote der höheren Instanz auch für diese Menschen gelten. Denn wenn die höhere Instanz existiert und Gebote gibt, gelten die für alle Menschen, über denen sie steht. Religion ist deswegen immer Diktatur, nähmlich das Diktat einer höhren Instanz, dem die ihr untergeordneten Menschen zu folgen haben.


&quot;Keine Toleranz gegenüber Intoleranz” wurde mir mit auf den Weg gegeben.
(...) Der Kategorische Imperativ von Kant ist das diametrale Gegenteil dieser Geisteshaltung. Insofern glaube ich nicht, dass die, die am gestrigen Abend den Namen des Philosophen aus Königsberg in den Mund genommen haben, wirklich wissen, was es mit seinen Überlegungen auf sich hat.&quot;

Der Unsinn besteht hier darin, das Kant gar keine Toleranz gepredigt hat. Kant ist Universalist, der von allgemein gültigen Vernunftsprinzipien ausgeht, die jeder zu befolgen hat und mit denen man nicht herum spielen kann (in diesem Sinne tritt ihm die Vernunft an die Stelle Gottes) wie man will und lustig ist.
Wäre Kant denn für Toleranz gewesen und diese mit seinem kategorischen Imperativ vereinbar (stehts so zu Handeln, das die Maxime des eigenen Willens, zur Grundlage eines allgemeinen Gesetztes werden könne) wäre &quot;keine toleranz der intolerant&quot; sogar konsequent. 
Um nicht vorschnell zu sein, sollte man aber erstmal festhalten, das die Toleranz nicht mit dem kategorischen Imperativ vereinbar ist. Dieser zielt auf Universalismus: also darauf, dass die Maxime des eigenen !Willens!, allgemeingültig sein soll. Da Kant, aus Gründen die ich hier aus Platzgründen gar nicht weiter ausführen will, eine Pflichtethik vertrat, die nicht das Handeln, sondern bloß den Willen zur Prüfung dafür, ob eine Handlung gut ist, heranzieht, legt er hier soviel Wert auf den Willen. An der Stelle ist er mit einer Ringparabel ala Lessings Nathan dem Weisen so auch nicht vereinbar: für Kant kommt es eben gar nicht auf die Handlung, sondern bloß auf den Willen an. Er kann nicht sagen: mal sehn was am Ende rauskommt, dann wissen wir ja ob das alles gut war. Dementsprechend ist Toleranz mit ihm gar nicht zu machen, es gibt vernünftige Maximen und diese sind durch den Gebrauch der Vernunft einsichtig, wer etwas anderes denkt oder vertritt, vertritt oder denkt falsches und man brauch gar nicht abwarten, ob dabei was gutes rauskommt.
Wenn man dieses Problem aber nun ignoirert, dann müsste beim kategorischen Imperativ, sehr wohl die intoleranz gegen über der intoleranz herauskommen. So wie man einem Dieb, das abnehmen muss, was er anderen abgenommen hat, den entführer, der anderen unrechtmäßig ihrer freiheit beraubte, der freiheit berauben usw. wenn sie sich an den kategorischen imperativ nicht halten (nähmlich stehlen, entführen usw.).
Insofern scheint keiner der beiden Parteien zu wissen, was Kant eigentlich so gequatscht hat, wolnjas überlegenes Gehabe, das auch noch infomiert tut (&quot;den Namen des Philosophen aus Königsberg&quot;) entpuppt sich als falscher Zauber.

Mal sehen ob das nun unter Meinungsfreiheit oder unter Zensur fällt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;eine Religion ist doch niemals eine Diktatur! jeder Gläubige kann für sich entscheiden inwieweit er den “Vorschriften” nachkommt! Er muss es mit sich und seinem Gewissen, oder auch seinem Herzen, vereinbaren!&#8221;</p>
<p>Jede dieser Aussagen ist offenkundlich falsch.<br />
Was macht eine Religiöse Person zu einer solchen? Das sie an etwas glaubt und zwar an etwas, das über den einzelnen Menschen steht (dass kann dann auch die &#8220;historische Aufgabe des Proletariats&#8221; sein, der sich die einzelnen Proleten unterzuordnen haben). Jemand der an den Yeti oder an Nessi glaubt, wird nicht als religös bezeichnet, eben weil diese Wesen nicht über dem Menschen stehen.<br />
Halten wir also fest: eine Religiöse Peron glaube an eine über den Menschen stehende Instanz.<br />
Wenn es aber so ist, dass die angebetete Instanz über den Menschen steht, sind ihre Anweisungen von einer Verbindlichkeit, an denen die einzelnen Menschen nicht rütteln können. Deswegen streiten sich Religöse auch nicht über den Sinn eines göttlichen Gebots, sondern über dessen Auslegung: also darüber, wie verbindlich das Gebot sei, und wie genau es zu verstehen ist (noch die historische Debatte, ob Gott das sagt, was er sagt, weil es vernünftig ist, oder aber das Vernünftige vernünftig ist, weil Gott es sagt, kann der Zustand das göttliche und das vernünftige unterschiedliche Dinge sind, nicht denken).<br />
Wenn man sich über Verbindlichkeit und Inhalt einig ist, dann ist man sich auch darüber einig, dass es auf eine bestimmte Weise ausgeführt werden muss. Unabhängig davon, ob es den Leuten individuell gefällt, denn das Gefallen der einzelnen Menschen steht in der Verbindlichkeit unter dem Willen einer höheren Instanz (Darin ist die Aufklärung auch die Erbin der Religiösität, denn sie trennt Gott und die Vernunft und setzt jene an die Stelle des Alten.).<br />
Die gesamte Beschäftigung mit religiösen Texten war deswegen bis Baruch de Spinoza davon geprägt, dass sie reine Auslegung war. Erst der Pantheist Spinoza, der annahm das Gott als alles umfassendde Substanz weder Willen noch Intelligenz habe und Gott eben nicht mehr als über dem Menschen stehendes Wesen annahm (und in dieser Hinsicht zwar noch einen Gottesbegriff hat, aber kein Religöser mehr ist), hat die Bibelkritik begründet, die Vorstellung, das die Frage nicht nur sei, was heilige Texte (damals halt die Bibel) sagen, sondern zusätzlich geprüft werden müsse, ob diese Aussagen auch vernünftig sind. Der Mensch wird hier zum Richter über die Vernünftigkeit und setzt sich an die Stelle, an der sich bis dahin Gott befand. Die Religösen können diesen Schritt eben nicht mitgehen, für sie muss Gott der Richter über diese Fragen bleiben (Gott und die Vernunft lassen sich bei ihnen nicht trennen), insofern entscheiden zwar heute die Menschen, dank der Religionsfreiheit, darüber, ob sie religiösen Geboten folgen, wer diesen jedoch folgt, kann nicht darüber entscheiden, &#8220;inwieweit&#8221; er ihnen nachkommt.<br />
Deswegen können nicht-religiöse zwar die Religion von Religösen tolerieren (weil sie für sie nur eine private Vorstellung dieser Menschen ist), Religöse können, in Konsequenz ,aber Andersgläubige oder Nicht-Religöse jedoch nicht tolerieren. Sie tolerieren sie zwar faktisch, aber nur weil sie müssen. Aus ihrer Religion herraus nähmlich, können sie andere Religionen oder aber Nicht-Religösität, nicht als private Angelegenheit fassen, sondern müssen sie als Irrtum der Anderen annehmen. Wenn es einen Gott oder ähnliches gibt, und daran glauben Reliösen nunmal, dann müssen jene die an einen anderen Gott oder an gar keinen glauben, sich irren. Da die von den Religiösen angebete ausserhalb ihrer Köpfe existiert und über den Menschen steht, müssen diese die Position vertreten, das die anderen Personen sich a) irren (so) und b) die Gebote der höheren Instanz auch für diese Menschen gelten. Denn wenn die höhere Instanz existiert und Gebote gibt, gelten die für alle Menschen, über denen sie steht. Religion ist deswegen immer Diktatur, nähmlich das Diktat einer höhren Instanz, dem die ihr untergeordneten Menschen zu folgen haben.</p>
<p>&#8220;Keine Toleranz gegenüber Intoleranz” wurde mir mit auf den Weg gegeben.<br />
(&#8230;) Der Kategorische Imperativ von Kant ist das diametrale Gegenteil dieser Geisteshaltung. Insofern glaube ich nicht, dass die, die am gestrigen Abend den Namen des Philosophen aus Königsberg in den Mund genommen haben, wirklich wissen, was es mit seinen Überlegungen auf sich hat.&#8221;</p>
<p>Der Unsinn besteht hier darin, das Kant gar keine Toleranz gepredigt hat. Kant ist Universalist, der von allgemein gültigen Vernunftsprinzipien ausgeht, die jeder zu befolgen hat und mit denen man nicht herum spielen kann (in diesem Sinne tritt ihm die Vernunft an die Stelle Gottes) wie man will und lustig ist.<br />
Wäre Kant denn für Toleranz gewesen und diese mit seinem kategorischen Imperativ vereinbar (stehts so zu Handeln, das die Maxime des eigenen Willens, zur Grundlage eines allgemeinen Gesetztes werden könne) wäre &#8220;keine toleranz der intolerant&#8221; sogar konsequent.<br />
Um nicht vorschnell zu sein, sollte man aber erstmal festhalten, das die Toleranz nicht mit dem kategorischen Imperativ vereinbar ist. Dieser zielt auf Universalismus: also darauf, dass die Maxime des eigenen !Willens!, allgemeingültig sein soll. Da Kant, aus Gründen die ich hier aus Platzgründen gar nicht weiter ausführen will, eine Pflichtethik vertrat, die nicht das Handeln, sondern bloß den Willen zur Prüfung dafür, ob eine Handlung gut ist, heranzieht, legt er hier soviel Wert auf den Willen. An der Stelle ist er mit einer Ringparabel ala Lessings Nathan dem Weisen so auch nicht vereinbar: für Kant kommt es eben gar nicht auf die Handlung, sondern bloß auf den Willen an. Er kann nicht sagen: mal sehn was am Ende rauskommt, dann wissen wir ja ob das alles gut war. Dementsprechend ist Toleranz mit ihm gar nicht zu machen, es gibt vernünftige Maximen und diese sind durch den Gebrauch der Vernunft einsichtig, wer etwas anderes denkt oder vertritt, vertritt oder denkt falsches und man brauch gar nicht abwarten, ob dabei was gutes rauskommt.<br />
Wenn man dieses Problem aber nun ignoirert, dann müsste beim kategorischen Imperativ, sehr wohl die intoleranz gegen über der intoleranz herauskommen. So wie man einem Dieb, das abnehmen muss, was er anderen abgenommen hat, den entführer, der anderen unrechtmäßig ihrer freiheit beraubte, der freiheit berauben usw. wenn sie sich an den kategorischen imperativ nicht halten (nähmlich stehlen, entführen usw.).<br />
Insofern scheint keiner der beiden Parteien zu wissen, was Kant eigentlich so gequatscht hat, wolnjas überlegenes Gehabe, das auch noch infomiert tut (&#8220;den Namen des Philosophen aus Königsberg&#8221;) entpuppt sich als falscher Zauber.</p>
<p>Mal sehen ob das nun unter Meinungsfreiheit oder unter Zensur fällt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die Geheimarmeen der Nato by Anna</title>
		<link>http://wojna.de/2010/07/die-geheimarmeen-der-nato/comment-page-1/#comment-15267</link>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 12:13:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wojna.de/?p=432#comment-15267</guid>
		<description>Hallo Wojna!
Das war wirklich ein klasse - aber ent-täuschender abend! deine songs haben so super gepasst. hast du das buch vorher gelesen?
ich und viele die ich gesprochen habe, fanden die art und weise deiner &quot;darbietung&quot; sehr gut! tolle idee.
Gruß
anna</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wojna!<br />
Das war wirklich ein klasse &#8211; aber ent-täuschender abend! deine songs haben so super gepasst. hast du das buch vorher gelesen?<br />
ich und viele die ich gesprochen habe, fanden die art und weise deiner &#8220;darbietung&#8221; sehr gut! tolle idee.<br />
Gruß<br />
anna</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Burg Waldeck: Erfolgreicher Widerstand by Hartmut Barth-Engelbart</title>
		<link>http://wojna.de/2010/06/burg-waldeck-erfolgreicher-widerstand/comment-page-1/#comment-15211</link>
		<dc:creator>Hartmut Barth-Engelbart</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 14:08:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wojna.de/?p=399#comment-15211</guid>
		<description>Nachdem ich hier im Speckgürtel um Frankfurt aber auch Landesweit jede menge mediale Prügel, Drohbriefe, Sperren und Auftrittsverbote/ resp Boykotte für mein Parteiergreifen für eure Texte, und für die ARBEITERFOTOGRAFIE kassieren konnte - aus der Linken und auch der &quot;LINKE&quot;n und ich leider weder im Club Voltaire (der mich im Übrigen seit Jahren nicht mehr zu Lesungen und Ausstellungen einlädt, wie auch andere eher linke Frankfurter KulturInitiativen) dabei sein konnte noch jetzt auf der Waldeck ...
nach alledem hat es mich riesig gefreut, dass ihr dort wart und so gut angekommen seid.

Ich bin noch immer etwas angeschlagen, weil ich hier wegen meiner Stellungnahmen, den textanalysen etc.. als Sexist und Qurerfrontler gerufmordet werde .. und ihr wißt, wie das ist, wenn solche Attribute mit bewussten Text- und Zitat-
fälschungen in die Welt gesetzt werden. Das ist für einen Künstler wie ein mediales Todesurteil.
Und es gab wenige, die mich da im internet öffentlich unterstützt haben. Viele hatten die Hose voll und sahen ihre Gagen schwinden ihre Engagements flöten gehn.
Naja, glücklicher Weise muss ich nur etwas dazuverdienen und bin nicht völlig auf die Gagen angewiesen. Bei einigen Hungerkünstlern kann ich die Zurückhaltung ja noch erklären. Aber bei Linken in unkündbaren Arbeitsverhältnissen ? Bei verbeamteten Ataccies ? Da gabs ne Menge, die haben noch mit draufgehauen, wenn mans nicht öffentlich gesehen hat.

Bezahlte Engagements kriege ich so gut wie keine mehr. Nur da, wo ich für und mit Habenichtsen singe, lese und schreibe, da kriege ich jede menge Literaturpreise.

Na vielleicht wird das mit der Georg-Büchner-Aktions-Konferenz im Herbst etwas - wofür jetzt bereits die Vorbereitungsgespüräche laufen. Habt ihr ne Einladung bekommen ? Geht auf meine Seite und lest Mal den Aufruf. Ich hätte Lust dafür etwas mit euch zusammen zu machen

Gruß
HaBE</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich hier im Speckgürtel um Frankfurt aber auch Landesweit jede menge mediale Prügel, Drohbriefe, Sperren und Auftrittsverbote/ resp Boykotte für mein Parteiergreifen für eure Texte, und für die ARBEITERFOTOGRAFIE kassieren konnte &#8211; aus der Linken und auch der &#8220;LINKE&#8221;n und ich leider weder im Club Voltaire (der mich im Übrigen seit Jahren nicht mehr zu Lesungen und Ausstellungen einlädt, wie auch andere eher linke Frankfurter KulturInitiativen) dabei sein konnte noch jetzt auf der Waldeck &#8230;<br />
nach alledem hat es mich riesig gefreut, dass ihr dort wart und so gut angekommen seid.</p>
<p>Ich bin noch immer etwas angeschlagen, weil ich hier wegen meiner Stellungnahmen, den textanalysen etc.. als Sexist und Qurerfrontler gerufmordet werde .. und ihr wißt, wie das ist, wenn solche Attribute mit bewussten Text- und Zitat-<br />
fälschungen in die Welt gesetzt werden. Das ist für einen Künstler wie ein mediales Todesurteil.<br />
Und es gab wenige, die mich da im internet öffentlich unterstützt haben. Viele hatten die Hose voll und sahen ihre Gagen schwinden ihre Engagements flöten gehn.<br />
Naja, glücklicher Weise muss ich nur etwas dazuverdienen und bin nicht völlig auf die Gagen angewiesen. Bei einigen Hungerkünstlern kann ich die Zurückhaltung ja noch erklären. Aber bei Linken in unkündbaren Arbeitsverhältnissen ? Bei verbeamteten Ataccies ? Da gabs ne Menge, die haben noch mit draufgehauen, wenn mans nicht öffentlich gesehen hat.</p>
<p>Bezahlte Engagements kriege ich so gut wie keine mehr. Nur da, wo ich für und mit Habenichtsen singe, lese und schreibe, da kriege ich jede menge Literaturpreise.</p>
<p>Na vielleicht wird das mit der Georg-Büchner-Aktions-Konferenz im Herbst etwas &#8211; wofür jetzt bereits die Vorbereitungsgespüräche laufen. Habt ihr ne Einladung bekommen ? Geht auf meine Seite und lest Mal den Aufruf. Ich hätte Lust dafür etwas mit euch zusammen zu machen</p>
<p>Gruß<br />
HaBE</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Burg Waldeck: Erfolgreicher Widerstand by Daniel</title>
		<link>http://wojna.de/2010/06/burg-waldeck-erfolgreicher-widerstand/comment-page-1/#comment-15208</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:53:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wojna.de/?p=399#comment-15208</guid>
		<description>glück auf! Haut rein! Lasst Euch nicht unterkriegen. Ihr macht nen feinen Job. Leider klappt es nicht sich bei Euch zu registrieren (würde gerne Eure CDs käuflich erwerben)
Venceremos!
Daniel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>glück auf! Haut rein! Lasst Euch nicht unterkriegen. Ihr macht nen feinen Job. Leider klappt es nicht sich bei Euch zu registrieren (würde gerne Eure CDs käuflich erwerben)<br />
Venceremos!<br />
Daniel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Burg Waldeck: Erfolgreicher Widerstand by Corinna</title>
		<link>http://wojna.de/2010/06/burg-waldeck-erfolgreicher-widerstand/comment-page-1/#comment-15175</link>
		<dc:creator>Corinna</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 19:29:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hey, ihr Zwei!
Ich wünsch euch ganz viele Auftritte dieser Art!
Eure Corinna</description>
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Ich wünsch euch ganz viele Auftritte dieser Art!<br />
Eure Corinna</p>
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